Jans NoCMS - genau mein Ding
Es gibt Menschen, die setzen sich hin und installieren erst einmal ein Framework, drei Abhängigkeiten und einen Paketmanager. Und dann gibt es meinen Freund Jan.
Der Dude ist ähnlich wie ich seit Langem dem Technik-Fummel-Fimmel verfallen. Mal aus Spaß, mal weil seine Katze kurzen Prozess mit der Technik macht und deshalb irgendetwas neu muss. So auch der Grund für sein neues Projekt. Ein eigenes Blogsystem. NoCMS. Der Name verrät eigentlich schon alles. Keine Datenbank, kein Plugin-Zoo, kein Theme-Wahnsinn. Einfach Markdown-Dateien, etwas PHP und fertig.
Ich mag solche Projekte. Nicht, weil jetzt jeder sofort losspringen und sein Blogsystem wechseln sollte, sondern weil sie zeigen, dass das Web auch heute noch angenehm simpel sein kann. Eine Handvoll Dateien reicht aus, um Inhalte zu veröffentlichen. Ganz ohne den Ballast, den viele moderne CMS inzwischen mitbringen. Ich liebe solchen Stuff.
Das ist drin:
- Markdown - schreiben, wie es mir gefällt
- Frontmatter - Titel, Datum und Tags
- Automatische Sitemap & RSS-Feed
- Last.fm-Integration - zeigt den aktuell gehörten Song(bei mir scheppert grad Flavor of the Weak von American-Hifi)
- Besucherzähler - ohne Tracking
- Syntax Highlighting - für Codebeispiele
- Admin-Interface - zum Bearbeiten von Beiträgen, Erstellen neuer Posts und Hochladen von Bildern
Wenn ihr minimales Blogging mögt oder einfach Lust auf ein kleines Open-Source-Projekt habt, werft nen Blick auf Jans Posts und das GitHub-Repository. Vielleicht ist NoCMS genau das, was ihr sucht. Und wenn nicht, ist es trotzdem ein nices Beispiel dafür, dass man sich seine Werkzeuge auch einfach selbst bauen kann.
Ich wünsche Jan jedenfalls viel Spaß bei der Weiterentwicklung.