Bye bye UberBlogr
War schön, ehrlich. Und es liegt weder an den dort verzeichneten Blogs noch an Thomas. Im Gegenteil, ich habe dort viele nette Menschen kennengelernt, die ich in meinem RSS Feedreader nicht mehr missen möchte. Mit Thomas selbst hatte ich immer angenehmen Austausch, ich mag ihn sehr. Aber manchmal ändern sich Dinge im Leben, und bei mir zum Beispiel gerade gesundheitlich. Wer mich schon länger liest, weiß, worauf ich anspiele.
Das Ergebnis ist, dass sich der Content hier im Blog langfristig verändern wird. Meine Liebe für Open Source Software und Raspberry Pi Spielereien bleibt auf jeden Fall, genau wie mein Hang zum Reinnerden in obskure oder längst vergessene Technik. Das bin ich, das bleibt auch so. Aber ich weiß auch nicht, wie lange ich noch auf dieser Erde chille. Laut sehr konservativen Schätzungen habe ich meinen Zenit schon hinter mir, und um mich irgendwie zu erhalten oder gar die Kurve zu kriegen, gehe ich gerade Veränderungen durch, die ich mir nicht immer freiwillig ausgesucht habe.
Ich probiere neue Rezepte aus, vegan wie immer, versteht sich. Ich versuche mich Schritt für Schritt zurück aufs Fahrrad zu kämpfen, was mit meinem quasi nicht mehr vorhandenen Gleichgewichtssinn eine epische Aufgabe wird. Ich will unbedingt wieder mehr als einen Strich ohne verkrampfte Hände zeichnen können.. Und ich dokumentiere das hier für mich selbst, ohne Anspruch auf große Kunst. Wie ich mich kenne, werden daraus oft Beiträge mit nur einem Foto und vielleicht einem einzigen Satz.
Und genau das ist der einzige Grund, warum ich beschlossen habe, UberBlogr zu verlassen. Diese kleinen Alltagsfetzen, die quasi Social Media Charakter haben, passen für mich einfach nicht dorthin. UberBlogr soll weiter eine Sammlung für ausführlichere Beiträge bleiben, nicht für meine Posts mit einem Fressbild und dem Satz „war lecker“ oder einem Bild meines Fahrrads und dem Satz „bin nen ganzen Kilometer ohne aufs Maul zu fliegen gefahren“. Ich will das nicht verwässern, gar nerven oder mit meinen Mini Updates fluten. Dafür hab ich auch zu viel Respekt vor Thomas und den dort verzeichneten Beiträgen mit wirklichem Inhalt.
Ob ich das weiterhin auf ClassicPress mache oder auf etwas Statisches wechsle, das meiner besseren Hälfte im Fall der Fälle den Erhalt leichter macht, weiß ich noch nicht. Ich wollte das nur kurz hier festhalten, falls sich in Zukunft jemand wundert.
Euch allen viel Spaß weiterhin mit UberBlogr, und noch einmal Danke an Thomas, ohne den es das alles nicht gäbe. Eine schöne Vorweihnachtszeit euch. Peace.
Piehnat
Das wäre für mich kein Grund, uns andere machen das auch. Ich wünsche Dir trotzdem viel Kraft und gutes Gelingen. Ich finde es schade.
Das muss und soll für dich ja auch kein Grund sein. Ich schrieb ja auch nicht über andere, die dies tun und hab daran nicht mal nen Gedanken verschwendet. Ich bin für mich nur konsequent. Gruß und Peace
Peace. Alles Gute.
Danke
Ich habe den Feed von Uberblogr abonniert. Manchmal nerven diese Ein-Satz-Artikel tatsächlich. Das wäre für mich aber kein Grund, den Blog aus dem Ring zu entfernen oder die Entfernung zu fordern.
Alles Gute für dich.
Darf ja auch jeder sehen, wie er mag. Ich schrieb ja auch nicht über andere, die dies tun und hab daran nicht mal nen Gedanken verschwendet. Ich bin für mich nur konsequent. Gruß und Peace
❤️ ❤️ ❤️
Love! n‘ Peace!
✊❤️
Schade, dass du das so streng siehst.
Ich würde es konsequent nennen, aber so ist das Leben.
von mir aus kannst du bleiben.
Alles Gute. Wir lesen uns.
Danke
Kein Grund, gleich aus dem Webring auszusteigen, sowas lässt sich doch wunderbar mit einem eigenen RSS-Feed für „longreads“ lösen (bspw. als Kategorie). Ich meine jetzt _ersparst_ du uns wohl Kurzpostings, in Zukunft dann aber alles, das ist doch schade.
Klar würde das funktionieren, aber ich versuche derzeit alles so weit wie möglich für mich zu minimalisieren. Momentan denke ich, werde ich alles statisch generieren und Kategorien ganz abschaffen. Einfach nur noch chronologisch sortiert und somit bleibt dann nur 1 RSS Feed. So ist das Leben halt. Aber DANKE für die netten Worte. Peace und ein paar halbwegs entspannte Tage.
So eine Scheiße, dass du überhaupt in dieser Situation steckst!
Ohne Details zu kennen: Ich wünsch dir aufrichtig alles Gute und möge sich alles zum Besseren wenden.
Mich beeindruckt die Konsequenz, mit der du Dinge siehst und sie in die Tat umsetzt. Daher kann ich nur mein Bedauern über deine Entscheidung äußern, aber gleichzeitig dich zu der Stringenz beglückwünschen, die du auch in dieser Sache verfolgst. Dir alles Gute für deine Schritte, die du beschrieben hast und gleich deiner Entscheidung zu UberBlogr – ich werde dich weiter verfolgen und hoffe, dass deine Pläne so gelingen wie du es dir vorstellst.